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PPP on Vimeo (Videodokumentation ab 2015)

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PPP (Progr Performance Plattform) ist eine Plattform für Experimente und Neues der Performancekunst im Zentrum für Kulturproduktionen Progr in Bern. PPP bietet PerformerInnen, ihre Performancekunst einem breiten Publikum zu zeigen und darüber hinaus eine internationale Vernetzung mit anderen PerformancekünstlerInnen zu schaffen.

Bei PPP geht es weniger darum bereits Bewährtes und Gefestigtes zu zeigen, vielmehr möchten wir die PerformerInnen dazu ermuntern, Experimente zu machen und sich in ihren Arbeiten neu zu erfinden und zu erproben.

PROGR Performance Plattform PPP 2017 –(4K)

Kurator*innen kuratieren Kuenstler*innen die kuratieren

Sonntag, 20. August 2017, 13-19H | Treffpunkt 13h PROGR Hof

Zwischenräume PROGR und Neustadt-lab 2017 Schützenmatte

(19.8.17)
Kurator*innen: Juerg Luedi, Gisela Hochuli, Joëlle Valterio

PERFORMANCES
13H Treffpunkt PROGR Innenhof
13H15-13H45 PROGR Zwischenraum Haus der Kantone: 30’
Chris Regn (BS) und Gast: Andrea Saemann (BS)
14H00-14H45 PROGR Gang 2. Stock Ostflüge-Innenhof via Treppenhaus Lehrerzimmer: 45’
Monica Klingler (ZH/BE) und Gast: Elke Mark (D) und Emie Fabre (D)
14H45-15H05 Paul-Klee-Platz (Hodlerstrasse): 20’
Valerian Maly (BE) und Gast: Angela Marzullo akka Makita (GE) „L’origine contre la colère“
15H10-15H30 Neustadt-lab 2017 beim UNAexperiment: 20’
Pamina de Coulon (VD), Gast von Heike Fiedler (GE) „quitter la terre“
15H40-15H50 Neustadt-lab 2017 Parkbar / HolePole: 7’
Barbis Ruder (A) „binge datiting“ PPP BONE Fenster
15H50-16H00 Neustadt-lab 2017 Ganzer Platz: 10’ Heike Fiedler (GE) Part I
16H10-16H20 PROGR STUBE neben Eingang Westflügel Innenhof: 10’
Julischka Stengele (A) Raumerkundung PPP BONE Fenster
16H30-16H40 PROGR Gang Parterre (GE): 10’
Heike Fiedler (GE) Part II
16H40-18H15 PROGR INNENHOF beim Brunnen: 60’ PIC-NIC

PANCH Netzwerktreffen AG Veranstalter*innen
18H15-18H45 PROGR Stube: 30’
THINKTANK
18H45- PLENUM
 


Mit seiner achten Ausgabe nimmt PPP 2017 die Produktionsbedingungen von Performancekünstler*innen ins Visier.

Nach einem Boom der Performance Kunst in den 1970er und Anfangs 1980er Jahre, verschwand die Performance Kunst in den 1990er Jahren aus den Museen und Galerien. Sie war bei Kuratorinnen und Kuratoren nicht mehr beliebt. Somit begannen Ende 1990er Jahre Performancekünstler*innen selber Formate zu entwickeln und zu kuratieren, um ihr eigenes Schaffen und das anderer präsentieren zu können.

PPP will sich diesem Phänomen, das weltweit und in keiner anderen Kunstsparte so stark ausgeprägt ist wie in der Performance Kunst, widmen und stellt folgende Fragen: Wie gehen Kunstschaffende mit der Doppelrolle Künstler*in | Kurator*in und den verschiedenen Kontexten (Raum, Publikum etc.) um? Welcher Methoden und Formate bedienen sie sich? Welche Positionen haben sie herausgearbeitet? Inwiefern prägt und verändert die Rolle als Kurator*in die eigene künstlerische Praxis und umgekehrt? Welche Rolle spielt die Öffentlichkeit/das Publikum in den beiden Kontexten?

Juerg Luedi, Gisela Hochuli und Joëlle Valterio laden im 2017 vier Künstler*innen | Kurator"innen aus der Schweiz ein, sich mit ihrer/seiner Doppelrolle auseinanderzusetzen.

2017 haben wir Heike Fiedler (GE), Valerian Maly (BE), Chris Regn (BS) und Monica Klingler (ZH/BE) eingeladen.

JedEr eingeladene Künstler*in realisiert eine eigene Performance und lädt als Kurator_in eine Position zusätzlich zur Eigenen ein. JedEr Kurator*in verfasst ein „kuratorisches Konzept“. Diese werden im Rahmen von PPP 2017 publiziert und mit Interviews ergänzt.

Alle Performances werden durch Kate Burgener in Form von Videodokumenten auf der Webseite von PPP dem Publikum via Link auf Vimeo zugänglich gemacht.

Künstler*innen PPP 2017 -(4K)

   

Heike Fiedler mit Pamina de Coulon


Monika Klingler mit Elke Mark und Emie Fabre


Valerian Maly mit Angela Marzzulo


Chris Regn mit Andrea Saemann




 

CREDITS PPP 2017

Pro Helvetia, Amt für Kultur Kanton Bern, Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung, Burgergemeinde Bern, Präsidialdirektion Stadt Bern, imPROGR_Verein

Dank der Unterstützung von

PROGR-Zentrum für Kulturproduktion:    www.progr.ch
Neustadt-lab 2017 Bern:                         www.neustadt-lab.ch